«Fit für das Leben. Qualifiziert für den Beruf»

Berufsintegration und Tagesstruktur für
Jugendliche und junge Erwachsene

Berufslauf

Stärken finden – Ressourcen nutzen

Berufslauf ist ein Berufsintegrationsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene mit erhöhtem Unterstützungsbedarf. In einem betrieblichen Umfeld werden Lern- und Entwicklungssituationen geschaffen, in denen junge Menschen gezielt Handlungskompetenz aufbauen können, um «Fit für das Leben und qualifiziert für den Beruf» zu werden.

Die Auseinandersetzung mit persönlichen Einstellungen, Erfahrungen und Zielen ist neben dem Aufbau fachlicher Kompetenzen ein zentraler Bestandteil der Arbeit im Berufslauf. Jugendliche und junge Erwachsene erhalten die Möglichkeit, sich in einem individuellen und verlässlichen Rahmen sukzessive mit für sie schwierigen Anforderungssituationen auseinanderzusetzen und alternative Bewältigungsstrategien zu trainieren.

Zu den Stärken des Berufslaufs zählen eine überschaubare Grösse, die Möglichkeit Ausbildungssituationen zeitnah an den Entwicklungsbedarf der Jugendlichen und jungen Erwachsenen anzupassen sowie langjährige Erfahrung in der Arbeit mit der Zielgruppe.

Damit Jugendliche und junge Erwachsene berufliche und private Aufgaben angemessen bewältigen können, benötigen sie Handlungskompetenz. Darunter wird die Einheit zusammenhängender Fähigkeiten verstanden, die nötig sind, damit ein Mensch sich in beruflichen, gesellschaftlichen sowie privaten Lebenslagen sachgerecht, situationsangemessen, zielgerichtet und verantwortungsbewusst verhalten kann. Im Berufslauf werden Lernsituationen geschaffen, die zentrale Aspekte von Handlungskompetenz fördern.

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Unsere Zielgruppe

Potenziale entfalten – Perspektiven eröffnen

Erhöhter Unterstützungsbedarf
Zur Zielgruppe des Berufslaufs gehören Jugendliche und junge Erwachsene beider Geschlechter, die Unterstützung brauchen, um den Übergang von der Schule zum Beruf zu bewältigen bzw. um die berufliche Grundbindung erfolgreich absolvieren zu können.

Jugendliche und junge Erwachsene mit unterschiedlichsten Biografien und multiplen Problemlagen finden im Berufslauf einen Ort, der vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten sowie individuell ausgerichtete Lern- und Trainingsfelder bietet. Dadurch werden neue persönliche und berufliche Perspektiven erarbeitet und die notwendigen Handlungskompetenzen aufgebaut.

Zu den Herausforderungen gehören unter anderem Schwierigkeiten sich Strukturen anzupassen, Bedürfnisse aufzuschieben und Emotionen zu regulieren sowie teilweise normabweichendes oder delinquentes Verhalten. Ebenso kommen Perspektivenlosigkeit, depressive Phasen, Passivität, Ängstlichkeit, Lernschwierigkeiten und Erfahrungen mit Abbrüchen oder Ausschlüssen vor.

Besondere Begabungen
In den vergangenen Jahren hat Berufslauf auch immer wieder Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderen Begabungen begleitet und ausgebildet, die während bestimmter Phasen ihrer Entwicklung eine individuellere Unterstützung benötigten. Gerade, wenn zusätzlich zu einer Hochbegabung eine erhöhte Sensibilität oder ein schwieriges Umfeld bestehen, kann es sinnvoll sein, die Jugendlichen umfassend, das heisst in ihrer kognitiven sowie emotionalen Entwicklung, zu begleiten und zu fördern. Das Angebot für besonders Begabte im Berufslauf wird entsprechend den persönlichen Bedürfnissen, den Fähigkeiten sowie den aktuellen Problemstellungen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen spezifisch konzipiert und umgesetzt.

Herausfinden, was am besten passt
Ob etwas passt, merkt man meist erst, wenn man es ausprobiert. Deshalb bieten wir die Möglichkeit, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Berufslauf Erkundungstage absolvieren können, ohne dass dafür bereits eine Kostengutsprache bestehen muss. Auf diese Weise lässt sich gemeinsam herausfinden, an welchem Punkt die Jugendlichen und jungen Erwachsenen fachlich und persönlich stehen bzw. welches Angebot sich am besten eignen würde.

Tagesstruktur und Aufbautraining

Leistungsfähigkeit trainieren – Möglichkeiten eröffnen

Das Angebot «Aufbau Tagesstruktur» bietet einen niederschwelligen Einstieg in die Ausbildungs- und Arbeitswelt. Es ermöglicht Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen strukturierten und sinnvollen Tagesablauf aufzubauen und so die Voraussetzung für weitere Bildungsschritte zu schaffen.

Die Zielsetzung kann sich aus nachstehenden Elementen zusammensetzen:

  • Schulische und berufliche Eignungsabklärung
  • Aufbau einer Tagesstruktur und Einhaltung eines konkreten Tagesablaufs
  • Aufarbeitung schulischer Lücken, Erarbeitung von Lernstrategien
  • Erlernen von grundlegenden beruflichen Kenntnissen und Fertigkeiten (Office-Programme und Arbeitsrapporte ausfüllen usw.)
  • Erweiterung der personalen Kompetenzen (Umgang mit Frustration, Lustlosigkeit, Ängsten und persönlichen Belastungen usw.)
  • Erweiterung der sozial-emotionalen Kompetenzen (Umgang mit sozialen Stressoren und Konfliktsituationen, Kommunikation mit Vorgesetzten, Wahrnehmungsfähigkeit usw.)
  • Förderung der Eigenverantwortung sowie Erarbeitung von Strategien zur Planung und Organisation des Alltags (Budget planen, Termine organisieren und überblicken usw.)
  • Berufswahlprozess (Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten sowie Erarbeitung einer realistischen, persönlichen und beruflichen Zukunftsperspektive
  • Lehrstellensuche und Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung (Einübung von fachlichen und sozialen Kompetenzen für den Arbeitsalltag und die Berufsfachschule)

Im Rahmen der Tagesstruktur, des Berufswahlpraktikums und der Berufsvorbereitung werden folgende Leistungen erbracht:

  • Individuelle, sozialpädagogische und arbeitsagogische Begleitung (bei Bedarf 1:1)
  • Zielvereinbarungen im Rahmen der Förderplanung mit regelmässiger Überprüfung
  • Planung und Durchführung von Standortgesprächen sowie Reporting an die zuweisende Stelle
  • Koordinationsfunktion, Sicherstellung des Informationsflusses aller Beteiligten
  • Aufarbeitung schulischer Lücken (insbesondere Mathematik, Deutsch und Englisch) sowie Vorbereitung auf die Bildungsziele der Berufsfachschule
  • Lerneinheiten in Allgemeinbildung (Politik, Wirtschaft und Gesellschaft) sowie Vermitteln von Gesellschaftswerten, Regeln und Gepflogenheiten
  • Vermittlung grundlegender beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten sowie Vorbereitung auf eine berufliche Grundbildung in der IT bzw. im kaufmännischen Bereich
  • Förderung der Übernahme von Eigenverantwortung (z.B. Terminplanung, Organisieren von Material und Hausaufgaben, Budgetplanung)
  • Training von personalen und sozial-emotionalen Kompetenzen (z.B. Selbstregulation, Frustrationstoleranz, Umgang mit Konflikten, Verhaltenstraining)
  • Aktive Pausengestaltung (Gesprächs-, Entspannungs- und Spielangebote)
  • Coaching im Berufswahlprozess und bei der Lehrstellensuche, Ausarbeiten von Anschlusslösungen
  • Anlaufstelle bei persönlichen und familiären Schwierigkeiten sowie Früherkennung von Problemfeldern mit entsprechender Krisenintervention im Bedarfsfall
  • Miteinbezug aller Bezugspersonen aus systemischer Perspektive (Eltern, zuweisende Stelle, Therapeuten usw.)
  • Bei Bedarf individuelle Begleitung und Befähigung im Umgang mit offiziellen Stellen

Berufswahlpraktikum und Berufsvorbereitung

Praktisch lernen – persönlich weiterkommen

Im «Berufswahlpraktikum» bzw. in der «Berufsvorbereitung» findet eine Auseinandersetzung mit der Berufswahl und den Anforderungen der Arbeitswelt statt. Dabei werden realistische berufliche Perspektiven erarbeitet und es wird gezielt auf das erfolgreiche Absolvieren einer beruflichen Grundbildung hingearbeitet. Im Zentrum steht die Förderung personaler, sozialer und fachlicher Kompetenzen, so dass berufliche und gesellschaftliche Anforderungen (besser) erfüllt werden können.

Die Zielsetzung kann sich aus nachstehenden Elementen zusammensetzen:

  • Schulische und berufliche Eignungsabklärung
  • Aufbau einer Tagesstruktur und Einhaltung eines konkreten Tagesablaufs
  • Aufarbeitung schulischer Lücken, Erarbeitung von Lernstrategien
  • Erlernen von grundlegenden beruflichen Kenntnissen und Fertigkeiten (Office-Programme und Arbeitsrapporte ausfüllen usw.)
  • Erweiterung der personalen Kompetenzen (Umgang mit Frustration, Lustlosigkeit, Ängsten und persönlichen Belastungen usw.)
  • Erweiterung der sozial-emotionalen Kompetenzen (Umgang mit sozialen Stressoren und Konfliktsituationen, Kommunikation mit Vorgesetzten, Wahrnehmungsfähigkeit usw.)
  • Förderung der Eigenverantwortung sowie Erarbeitung von Strategien zur Planung und Organisation des Alltags (Budget planen, Termine organisieren und überblicken usw.)
  • Berufswahlprozess (Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten sowie Erarbeitung einer realistischen, persönlichen und beruflichen Zukunftsperspektive
  • Lehrstellensuche und Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung (Einübung von fachlichen und sozialen Kompetenzen für den Arbeitsalltag und die Berufsfachschule)

Im Rahmen der Tagesstruktur, des Berufswahlpraktikums und der Berufsvorbereitung werden folgende Leistungen erbracht:

  • Individuelle, sozialpädagogische und arbeitsagogische Begleitung (bei Bedarf 1:1)
  • Zielvereinbarungen im Rahmen der Förderplanung mit regelmässiger Überprüfung
  • Planung und Durchführung von Standortgesprächen sowie Reporting an die zuweisende Stelle
  • Koordinationsfunktion, Sicherstellung des Informationsflusses aller Beteiligten
  • Aufarbeitung schulischer Lücken (insbesondere Mathematik, Deutsch und Englisch) sowie Vorbereitung auf die Bildungsziele der Berufsfachschule
  • Lerneinheiten in Allgemeinbildung (Politik, Wirtschaft und Gesellschaft) sowie Vermitteln von Gesellschaftswerten, Regeln und Gepflogenheiten
  • Vermittlung grundlegender beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten sowie Vorbereitung auf eine berufliche Grundbildung in der IT bzw. im kaufmännischen Bereich
  • Förderung der Übernahme von Eigenverantwortung (z.B. Terminplanung, Organisieren von Material und Hausaufgaben, Budgetplanung)
  • Training von personalen und sozial-emotionalen Kompetenzen (z.B. Selbstregulation, Frustrationstoleranz, Umgang mit Konflikten, Verhaltenstraining)
  • Aktive Pausengestaltung (Gesprächs-, Entspannungs- und Spielangebote)
  • Coaching im Berufswahlprozess und bei der Lehrstellensuche, Ausarbeiten von Anschlusslösungen
  • Anlaufstelle bei persönlichen und familiären Schwierigkeiten sowie Früherkennung von Problemfeldern mit entsprechender Krisenintervention im Bedarfsfall
  • Miteinbezug aller Bezugspersonen aus systemischer Perspektive (Eltern, zuweisende Stelle, Therapeuten usw.)
  • Bei Bedarf individuelle Begleitung und Befähigung im Umgang mit offiziellen Stellen

Berufliche Grundbildung (EBA/EFZ)

Kompetenzen aufbauen – Qualifikation erwerben

Im Berufslauf können Jugendliche und junge Erwachsene im kaufmännischen Bereich und in der Informatik «berufliche Grundbildungen» absolvieren. Der Abschluss erfolgt mit einem eidgenössischen Berufsattest (EBA) bzw. eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ). Die betriebliche Ausbildung der Lernenden richtet sich nach den Standards des ersten Arbeitsmarktes. Dabei werden sowohl klassische Arbeitstugenden wie Verantwortungsbewusstsein, Dienstleistungsorientierung und Qualitätsbewusstsein, als auch zeitgenössische Softskills wie Selbststeuerungs- und Problemlösefähigkeiten gefördert.

Im Verlauf der Ausbildung wird den Lernenden sukzessive mehr Verantwortung übertragen und sie haben die Möglichkeit, betriebsexterne Praktika in Partnerbetrieben zu absolvieren, so dass sie für den Übertritt in den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet sind und die Integration gelingt. Im Berufslauf kann der Arbeitskontext individuell angepasst und die Ausbildung in abgestimmten Schritten absolviert werden. Dadurch können Lernende auch in persönlichen Belastungssituationen und Krisenmomenten im Ausbildungssetting gehalten werden.

Ausbildungen im Berufslauf

  • Kauffrau EFZ / Kaufmann EFZ
  • Büroassistentin EBA / Büroassistent EBA
  • ICT-Fachfrau EFZ / ICT-Fachmann EFZ
  • Informatikerin EFZ / Informatiker EFZ

Ein wichtiger Bestandteil des Berufslaufs ist die Vernetzung. Zu diesem Zweck werden unter anderem Ausbildungspartnerschaften gepflegt und Kooperationen mit externen Unternehmen oder Verbänden eingegangen.

Zusätzlich zum Bildungsauftrag werden im Berufslauf folgende Leistungen  erbracht:

  • Individuelle sozialpädagogische und arbeitsagogische Begleitung (bei Bedarf 1:1)
  • Zielvereinbarungen im Rahmen der Förderplanung mit regelmässiger Überprüfung
  • Planung und Durchführung von Standortgesprächen sowie Reporting an die zuweisende Stelle
  • Koordinationsfunktion, Sicherstellung des Informationsflusses aller Beteiligten
  • Aufarbeitung schulischer Lücken (insbesondere Mathematik, Deutsch und Englisch) sowie Vorbereitung auf die Bildungsziele der Berufsfachschule
  • Lerneinheiten in Allgemeinbildung (Politik, Wirtschaft und Gesellschaft) sowie Vermitteln von Gesellschaftswerten, Regeln und Gepflogenheiten
  • Vermittlung grundlegender beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten sowie Vorbereitung auf eine berufliche Grundbildung in der IT bzw. im kaufmännischen Bereich
  • Förderung der Übernahme von Eigenverantwortung (z.B. Terminplanung, Organisieren von Material und Hausaufgaben, Budgetplanung)
  • Training von personalen und sozial-emotionalen Kompetenzen (z.B. Selbstregulation, Frustrationstoleranz, Umgang mit Konflikten, Verhaltenstraining)
  • Aktive Pausengestaltung (Gesprächs-, Entspannungs- und Spielangebote)
  • Coaching im Berufswahlprozess und bei der Lehrstellensuche, Ausarbeiten von Anschlusslösungen
  • Anlaufstelle bei persönlichen und familiären Schwierigkeiten sowie Früherkennung von Problemfeldern mit entsprechender Krisenintervention im Bedarfsfall
  • Miteinbezug aller Bezugspersonen aus systemischer Perspektive (Eltern, zuweisende Stelle, Therapeuten usw.)
  • Bei Bedarf individuelle Begleitung und Befähigung im Umgang mit offiziellen Stellen
Kein Abschluss ohne Anschluss

Bereits während der Zeit im Berufslauf wird intensiv an der Anschlusslösung gearbeitet. Dies kann eine Arbeits- bzw. Lehrstelle im ersten Arbeitsmarkt oder ein weiteres unterstützendes Angebot sein. Auch nach der Zeit im Berufslauf können Jugendliche und junge Erwachsene im Sinne einer Nachbetreuung über einen individuell festgelegten Zeitraum bei der Stellensuche oder der Aufrechterhaltung der Tagesstruktur weiter unterstützt werden.

Ausbildung auf Distanz

Digitalisierung nutzen – Beziehung stärken

Im «Distance Learning» bietet Berufslauf schulische und berufliche Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund von äusseren Umständen oder inneren Widerständen (u.a. Ängste, Depressionen), zeitweilig nicht in der Lage sind, ein ortsgebundenes Bildungsangebot wahrzunehmen.
Darüber hinaus profitieren alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Berufslauf, auch jene, die derzeit eine berufliche Grundbildung absolvieren, von gezielt eingesetzten digitalen Lern- und Arbeitsangeboten. Damit wird das selbstgesteuerte Arbeiten und Lernen geübt und es werden sowohl Know-how als auch Routine im Umgang mit Arbeitsmodellen und Online-Tools aufgebaut, die in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt zum Einsatz kommen.

Digitale Berufsbildung
Mittels mediengestützten Lernsettings können sich Jugendliche und junge Erwachsene auch in der aktuellen Zeit fachlich und persönlich begleitet auf eine berufliche Grundbildung in der Informatik oder im kaufmännischen Bereich vorbereiten. Der Umgang mit multimedialen Arbeits- und Lernarrangements wird vom Berufslauf-Team mittels moderner Technologien und Anwendungen angeleitet und eingeübt und kann so für den Aufbau beruflicher Handlungskompetenz genutzt werden. Dadurch können wir zeitnah auf die Bedürfnisse des digitalen Wandels eingehen.

Online-Tagesstruktur
Mehrfachbelastete, ausbildungslose Jugendliche und junge Erwachsene sind derzeit besonders gefährdet, sich weiter von einem strukturierten Tagesablauf und vom Bildungsprozess zu entfernen. Berufslauf bietet eine niederschwellige Online-Tagesstruktur, die es Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglicht, mit Ausbildungs- und Begleitpersonen in Beziehung zu bleiben, Unterstützung zu erfahren und an den persönlichen Entwicklungs- und Bildungszielen zu arbeiten. Dazu gehören beispielsweise das Einhalten eines zielführenden Tages-Nacht-Rhythmus, das Aufarbeiten von schulischen Lücken, die Auseinandersetzung mit der Berufswahl, das Meistern von herausfordernden Lebenssituationen und das Gestalten von sozialen Beziehungen. Alle Angebote der Online-Tagesstruktur können unkompliziert via Smartphone und Laptop genutzt werden. Die technische Infrastruktur wird vom Berufslauf zur Verfügung gestellt.

Job- und Lerncoaching

Gezielt stärken – Ausbildung meistern

Ein weiteres Angebot des Berufslaufs ist das «Job- und Lerncoaching» für Jugendliche und junge Erwachsene, die eine berufliche Grundbildung in einem externen Betrieb absolvieren und zusätzliche Unterstützung benötigen, um die Anforderungen der Arbeitswelt erfolgreich zu meistern. Dabei wird in einem ersten Schritt gemeinsam mit allen Involvierten der konkrete Unterstützungsbedarf identifiziert und anschliessend eine passende Förderung initiiert. Das Ziels des Coachings ist die Befähigung zur kompetenten Bewältigung von beruflichen Anforderungen und zur Selbstorganisation im Lernprozess, so dass die Ausbildung im ersten Arbeitsmarkt gelingt. Dies geschieht insbesondere durch das gemeinsame Erarbeiten von Lösungsstrategien, deren Anwenden im Übungsrahmen und Berufsalltag sowie das Besprechen der gemachten Erfahrung.

Die Unterstützung kann sich aus folgenden Elementen zusammensetzen:

  • Aufarbeitung schulischer Lücken und Erarbeitung von Lernstrategien
  • Erweiterung der sozialen Kompetenzen (z.B. Umgang mit Vorgesetzten und Konfliktsituationen im Betrieb)
  • Erweiterung der personalen Kompetenzen (Umgang mit Frustration, Lustlosigkeit, Ängsten und persönlichen Belastungssituationen) 
  • Erarbeitung von Strategien zur Planung und Organisation der anstehenden Aufgaben aus der Berufsfachschule und den überbetrieblichen Kursen 

Das Jobcoaching findet bedarfsorientiert im Berufslauf und im Lehrbetrieb statt. Die Berufsbildenden des externen Betriebs werden regelmässig informiert und in den Lern- und Entwicklungsprozess der betreuten Lernenden miteinbezogen.

Aufnahme

Unterschiedliche Gründe – individuelle Lösungen

Die Anmeldung im Berufslauf erfolgt oftmals durch eine zuweisende Stelle (unter anderem Jugendanwaltschaft, Sozialamt, SVA/IV), die auch für die anfallenden Betreuungskosten aufkommt. Die Wege, auf denen Jugendliche und junge Erwachsene in den Berufslauf finden, sind ausgesprochen unterschiedlich. Unsere Stärke liegt darin, dass wir Form und Dauer der beruflichen Grundbildung bzw. des Berufswahlpraktikums auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen abstimmen. Genauere Auskünfte zur Aufnahme und den Kosten erteilen wir Ihnen deshalb gerne auf Anfrage.

Einblicke

Moderne Räumlichkeiten – anpassbarer Arbeitskontext

Der Ausbildungsbetrieb Berufslauf verfügt über eine moderne und vielfältige Bürolandschaft. Diese ist spezifisch auf die Lern- und Entwicklungsziele der Jugendlichen und jungen Erwachsenen abgestimmt und kann jeweils flexibel an neue Situationen angepasst werden. Klicken Sie sich durch unsere Bildgalerie und entdecken Sie den Berufslauf aus unterschiedlichen Perspektiven.

Unsere Mitarbeitenden

Praxisnah fördern – gemeinsam weiterkommen

Im Berufslauf werden Jugendliche und junge Erwachsene bei der Erweiterung ihrer Handlungskompetenz von Fachpersonen aus Berufsbildung, Arbeitsagogik, Sozialpädagogik, Psychologie und Unterricht begleitet. Die enge Zusammenarbeit von Fachkräften aus verschiedenen Bereichen erachten wir als wichtige Voraussetzung, um den Bedürfnissen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gerecht zu werden.

Markus Holenstein
Pädagogische Leitung
Informatiker, Biologe, Mittelschullehrer und Berufsintegrationscoach. Langjährige Tätigkeit als Schulleiter und Mitglied der Schulbehörde. Verfügt über eine hohe Handlungskompetenz in der pädagogischen Arbeit mit devianten und delinquenten Jugendlichen. Einschlägige Erfahrung als IT-Leiter sowie Planung und Umsetzung von IT-Projekten in den Bereichen Webdesign und Webprogrammierung. Zuletzt Weiterbildung an der ZHAW im Bereich «Soziale Integration bei Dissozialität und Kriminalität».

markus.holenstein@berufslauf.ch
Markus Holenstein

Corinne Joho
Co-Leitung
Erziehungswissenschafterin, Berufsintegrationscoach und Dozentin für Pädagogik des Jugendalters an der Pädagogischen Hochschule FHNW. Versiert im Unterrichten und Coachen von Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen. Referentin für Berufsbildnerkurse und für Weiterbildungen in den Bereichen Jugendalter und Übergang von der Schule zum Beruf. Zuletzt Weiterbildung in «Positiver Psychologie» an der Universität Zürich sowie in der Arbeit mit dem Zürcher Ressourcenmodell (ZRM).

corinne.joho@berufslauf.ch
Corinne Joho

Katherine Meyer
Lerncoaching / Arbeitsagogik
Ausbildung als Applikationsentwicklerin in der Bankenbranche, praktische Arbeitserfahrung in IT-Projekten wie auch im kaufmännischen Bereich. Masterabschluss in Wirtschaft und Japanologie an der Universität Zürich sowie Ausbildung zur Arbeitsagogin (Agogis ZH). Mehrjährige Erfahrung in der Ausbildung von Jugendlichen, die eine enge fachliche und persönliche Begleitung und Unterstützung brauchen.

Katherine Meyer

Olivier Rode
Berufsbildner / Berufsintegration
Gelernter Chemie- und Pharmatechnologe EFZ sowie Informatiker FH. Langjährige Erfahrung in Softwareprojekten im In- und Ausland in verschiedenen Branchen sowie als Business Consultant mit Mentoring- und Coaching Aufgaben. Diverse Weiterbildungen unter anderem im Bereich Führung und Meditation. Aktuell in Weiterbildung zum Berufsintegrationscoach.

Olivier Rode

Debora Forgione
Berufsbildnerin / Sozialpädagogik
Abschluss als Kauffrau EFZ mit Berufsmaturität, praktische Arbeitserfahrung in der Reisebranche sowie mehrjährige Erfahrung im Ausbilden von Lernenden. Derzeit in der Ausbildung zur Sozialpädagogin.

Debora Forgione

Berufslauf

Ein Ort zum Lernen und Trainieren

Berufslauf
Verein Jugend – Bildung und Integration

Brandstrasse 26
8952 Schlieren

044 940 03 80
info@berufslauf.ch
www.berufslauf.ch

Berufslauf befindet sich fünf Gehminuten vom Bahnhof Schlieren entfernt und verfügt damit verkehrstechnisch über optimale Verbindungen innerhalb des Kantons Zürich sowie in den Kanton Aargau.

Berufslauf verfügt über eine moderne und vielfältige Bürolandschaft, die nach dem Multi-Space-Konzept organisiert ist und entsprechend verschiedene Bürofunktionen im gleichen Raum kombiniert. Die Bürofläche ist so aufgeteilt und gestaltet, dass sie eine breite Spanne an Tätigkeiten ermöglicht, wie beispielsweise alleine oder im Team Arbeiten, Kommunizieren, Nachdenken, Lernen und zur Ruhe kommen. Damit wird den unterschiedlichen Bedürfnissen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen Rechnung getragen. Berufslauf bietet den Lernenden neben einem persönlichen Arbeitsplatz auch Besprechungszimmer, Rückzugskojen, Sitzecken und Stehkonferenzzonen. Ferner steht eine Büroküche zur Verfügung, in welcher während den Pausen kostenlos Kaffee, Tee und Mineralwasser angeboten wird und auch das Mittagessen gewärmt und eingenommen werden kann.

Produkte

Kooperativ gestalten – kreativ umsetzen

Karten-Set «Wo ein Jugendlicher ist, ist auch ein Weg.»

Jugendliche brauchen Zukunftsperspektiven

und die Möglichkeit, berufliche Wege zu gehen.

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Postkarten-Set «Jugendliche sind keine Bananen»

Jugendliche werden nicht reifer, wenn man sie liegen lässt!

Jugendliche brauchen Auseinandersetzung und die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln.

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